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WARUM CORNELIUS OBONYA DEN PROTAGONISTEN GEKÜSST HAT

10.16.2015

Ein Blick hinter den "Roten Vorhang"

 

Theaterleute gelten als weltoffen und aufgeklärt, dennoch ist der Theater-Alltag von Aberglauben und Ritualen geprägt. Allgemein bekannt dürfte sein, dass sich Theaterleute vor der Aufführung nicht "Viel Glück", sondern "Toi, Toi, Toi" wünschen und dabei über die linke Schulter des Gegenübers spucken.

 

Aber hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass es ein absolutes No Go ist mit einem Hut über die Bühne zu gehen? Auf der Bühne zu essen, den eigenen Mantel zu tragen, die Bühne über die Rampe zu betreten und im Theater zu pfeifen? Theaterleute nehmen diese Regeln sehr ernst. 

 

Manchmal hat der Theater-Aberglaube nämlich eine ernste Entstehungsgeschichte. So verhält es sich zum Beispiel  der Regel "Im Theater nicht pfeifen!". Diese Anweisung stammt aus einer Zeit, in der die Theater mittels Gaslampen beleuchtet wurden. Fingen diese an zu pfeifen, war eine Gasleitung leck geschlagen und Gefahr im Verzug.

 

"Salzburgs Jedermann" Cornelius Obonya erzählt über sein Lieblingsritual und welch wichtigen Stellenwert der "Bühnenboden" für Schauspieler eigentlich hat.

 

 

Die von Cornelius Obonya erwähnten Bühnenmarkierungen werden auch als "Termine" bezeichnet. Meistens werden farbige Klebebänder dafür verwendet, die den SchauspielerInnen zur Orientierung dienen. Sie sind aber auch wichtige Platzanweiser für Requisiten und Bühnenteile, denn die Umbauten am Theater müssen rasch erfolgen. Jeder Handgriff der Bühnenarbeiter muss sitzen. Für die Umbauten gibt es sogar einen speziellen Regieablauf und eine eigene technische Inszenierung.

 

 

Ulrike Nachbargauer, Designerin des PROTAGONISTEN, war es wichtig, genau diese Markierungen zu erhalten. Sie sollen an die unzähligen Aufführungen erinnern, die der Designer-Tisch erlebt hat. Daher hat sie diese auf der Tischoberfläche des PROTAGONISTEN sichtbar bestehen lassen.

 

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